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Management
by Objectives -- Führen mit Zielen
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Alles, was Sie hier finden, ist aus der Praxis für die Praxis. Es sind Erfahrungen aus 30 Jahren "Management-by-Objectives" (Führen mit Zielen) in produzierenden Unternehmen, Dienstleistungsunternehmen, caritativen Organisationen, internationalen Konzernen sowie Klein- und Mittelbetrieben. "Management-by-Objectives" ist die effizienteste Methode, um die Unternehmensziele realisieren zu können. Mark Twain wird die sarkastische Bemerkung zugeschrieben: "Wer nicht weiß, wo er hin will, wird sich wundern, dass er ganz woanders ankommt!" Das gilt auch für die Unternehmensziele. Management by Objectives und die Krise? (17. Aug. ´09)
Ohne Schlüsselbereiche kein Management-by-Objectives Zu welcher Kategorie gehören Sie? Weder unser alltägliches Leben, noch unsere Berufstätigkeit können wir erfolgreich und verantwortungsvoll bewältigen, wenn wir uns keine Ziele setzen. Ohne Ziele - keine Treffer!* Für beide Menschentypen, das gilt für Sie selbst und für
die Mitarbeiter, die Sie zu führen haben, gibt es eine einzige
probate Problemlösung: Schlüsselbereiche (sachverwandt: key-functions, Erfolgsbereiche) Zwei Kernfragen führen zur Definition von Schlüsselbereichen: 1. „Durch welche Tätigkeiten trage ich am stärksten
zu meinem Erfolg bei - beruflich und privat?“ Zunächst notiert man sich alle Antworten auf beide Fragen in einer Kladde. Dann wählt man aus allen die neun gewichtigsten aus, wobei mindestens drei dem privaten Bereich zugehören sollten. Aufgabe: Notieren Sie für sich die 9 gewichtigsten
Schlüsselbereiche. Warum nur neun oder eher noch weniger? Weil man neben den normalen Routinetätigkeiten die wöchentliche Zielerreichung nicht bewältigen kann. Denn: Nunmehr setzen Sie sich für jeden Schlüsselbereich jede Woche ein kleines, erreichbares Ziel, das Sie Ihrem Fernziel näher bringt. Dies ist Management-by-Objectives für Ihr individuelles berufliches und privates Leben. Praxishinweis: Der Autor notiert diese neun Wochenziele auf neun Post-it-Klebezettel, jeweils am Wochenende für die kommende Woche in einem Planer. Am Ende der kommenden Woche sollten alle Zettel erledigt und durch die für die nachfolgende Woche ersetzt sein. Man zerlegt also den Weg zu den wichtigsten Zielen (Quartalsziele, Halbjahresziele, Jahresziele) in wöchentliche Teilschritte. Mit kleinen, aber regelmäßigen Schritten erreicht man große Ziele. Mit großen, aber nur gewollten Schritten erreicht man gar nichts. Nähe Informationen mit Praxisbeispielen erwünscht? Gegen Einsendung eines DIN-A-5 Umschlages und 2,20 Euro in Briefmarken erhalten Sie meine GABAL-Broschüre: „Durch LOHNENDE Ziele zum Erfolg“. *) „Ohne Ziele keine Treffer / Ziele - Wegweiser zum Erfolg“ lautet das Fachbuch zur Formulierung von Unternehmens- und Lebenszielen, sowie zur Praxis des Management-by-Objectives. Siehe auch „Das Buch“. Sollten Sie nach Lösungen im Zusammenhang mit Unternehmenszielen und/oder Management-by-Objectives suchen, die Sie bisher nicht finden konnten, e-mail genügt. Unser Ehrgeiz ist, binnen 24 Stunden mit Ihnen in Verbindung zu treten. Fragen Sie doch mal Ihre Mitarbeiter .... „Mit welcher Ihrer Tätigkeiten tragen Sie am stärksten zum Unternehmenserfolg bei?“ Lassen Sie diese Frage schriftlich beantworten. Es ist erstaunlich, wie wenige Mitarbeiter diese Frage überzeugend beantworten können. Zwei Informationen gewinnen Sie aus dieser Aktion: 1. für den Fall, dass Sie eine überzeugende, richtige Antwort erhalten, dann handelt es sich um jene Tätigkeit, für die Sie im Rahmen eines Management-by-Objectives Ziele vereinbaren müssen. 2. für den Fall, dass die Antwort eher unsicher und wenig überzeugend ausfällt, erkennen Sie, dass dieser Mitarbeiter besser geführt und in den Erfolgsprozess eingebunden werden muss. Kurze Ziele – schnelle Erfolge! Einer der weitverbreiteten Irrtümer über Management-by-Objectives ist, dass es nur um Jahresziele geht. Weit gefehlt! Psychologen wissen: Je weiter das Ziel entfernt ist, desto niedriger ist die Motivation, sofort tätig zu werden. Erfolge aber dulden keinen Aufschub! Vereinbaren Sie mit Ihren Mitarbeitern Monatsziele! Zerlegen Sie längerfristige Ziele unbedingt in bald zu erreichende Teilziele – und erkundigen Sie sich bereits nach wenigen Tagen, ob Ihr Mitarbeiter weitere Informationen oder Hilfe benötigt. Dies ist ein „Wink mit dem Zaunpfahl“ – denn der Mitarbeiter weiß jetzt: Sie werden sein Ziel nicht aus dem Auge verlieren. Übrigens funktioniert das auch mit Ihrem Selbst-Management! Sie setzen sich kurzfristige Ziele! Aber wer kontrolliert Sie? Gewinnen Sie einen vertrauten „Zielhelfer“, der Sie bereits nach einer Woche anruft und fragt, ob Sie voran gekommen sind. Falls Sie niemanden finden, lade ich Sie ein zum „Coaching-per-Mail“! O
h n e K o m m e n t a r ! Zielvereinbarungen richtig formulieren Management-by-Objectives und Balanced Scorecard Balanced Scorecard ist eine strategische Management-Methode, Anfang der 90er Jahres in den USA von Robert Kaplan und David Norton entwickelt. Die "Scorecard" ist ein Begriff aus dem Golfspiel, in sie werden die Spielergebnisse eingetragen. "Balanced" steht für "ausgewogen". Die Schöpfer von Balanced Scorecard haben sehr richtig erkannt, dass in der praktischen Durchführung von ergebnisorientierten Management-Systemen ein zu großes Gewicht auf "harte Faktoren" wie Gewinn, Umsatz, Kosten, Cash Flow u.a. gelegt wird, während "weiche Faktoren" wie Kundenorientierung, Führungsqualität, Weiterbildung, Motivation, Betriebsklima u.a. mangels exakter Messbarkeit vernachlässigt werden. Diesen Vorwurf müssen sich auch viele Unternehmen gefallen lassen, die Management-by-Objectives praktizieren. Dieser Fehler kann sich fatal auswirken, weil z.B. Korrekturmaßnahmen mit dem Ziel der Umsatzsteigerung den Hebel an der falschen Stelle ansetzen. Der Umsatz ist eine Kennziffer für die Qualität menschlichen Handelns in mehreren untereinander vernetzten Abteilungen. Eine Standpauke an den Außendienst kann sich als ebenso unwirksam und contraproduktiv erweisen wie Incentives für die Spitzenkönner. Maßnahmen "to qualify people" wären weitaus sinnvoller. Darauf wird im Buch "Ziele - Wegweiser zum Erfolg" hingewiesen. Balanced
Scorecard ist in Management-by-Objectives integriert. "Weiche Ziele" ausgewogen ("balanced") in operative Ziele (terminiert, messbar) zu verwandeln, gehört zu Hohen Kunst der Führenden. Hartnäckige Irrtümer über Management by Objectives (MbO) Zu einem der hartnäckigsten Irrtümer im Management by Objectives (MbO) gehört, dass Ziele in der Regel für ein Planjahr vereinbart oder vorgegeben werden. Ziele können und sollten durchaus auch für kürzere Zeitspannen, also für ein Vierteljahr oder ein halbes Jahr vereinbart werden. Damit sind merkliche Vorteile verbunden:
Management und Mitarbeiter müssen sich diese Fragen stellen:
Dabei geht es um Ursachen-Erforschung, keinesfalls um Schuldfragen. Bei kurzen Ziel-Zeitspannen fällt der Zugewinn an Erfahrungen und Korrekturmöglichkeiten sehr viel schneller an als bei Jahreszielen. Natürlich nur, wenn entsprechende Auswertungsgespräche stattfinden. Wenn Sie mehr wissen möchten.... Wie Sie peinliche Zielkontrollgespräche vermeiden: Rollenspiele in meinen Management-by-Objectives-Seminaren haben immer wieder zutagegefördert, wie schwer sich viele Führungskräfte damit tun, Zielkontrollgespräche motivierend zu führen. Die Folge: Aus Angst, solche peinlichen Gespräche zu führen, werden sie immer wieder aufgeschoben. Im angloamerikanischen
Sprachgebiet kennt man die Managementregel: People do not, what you
expect, but what you inspect! Nicht, was man erwartet, sondern was man
im Auge behält, wird geleistet. "Inspect" sollte man
jedoch am besten übersetzen mit "Interesse an den Fortschritten
des Mitarbeiters zeigen". Hier finden in kurzen 14-tägigen Abständen konfliktarme Fortschrittsgespräche mit den Zielverantwortlichen statt:
Das peinliche Gefühl von Kontrolle ist auf beiden Seiten geschwunden. Ich halte
viel davon, Management mit Navigation gleichzusetzen. Kein Kapitän
würde sich auf das Risiko einlassen, seinen Kurs in langen Abständen
nachzuprüfen. Je kürzer die Spannen, desto geringer die dann
leichter korrigierbaren Abweichungen. Und: Jedesmal gewinnt man Erfahrungen
und Sicherheit dazu. Wie Management-by-Objectives todsicher misslingt:
Ziele-Coaching
erwünscht? Letzte Fallbeispiel: Management-by-Objectives (MbO) Ist das
nicht ein alter Hut? Mitte der 50er Jahres des letzten Jahrhunderts
propagiert? Und
sind diese ganzen "Management-by-Sonstnichtwas" wieder
von der Bildfläche verschwunden als kurzlebige Management-Moden?
Ja - fast alle - bis auf "Management-by-Objectives".
Es gibt mehrere Übersetzungen: "Management mit Zielvorgaben",
"Management mit Zielvereinbarungen", "Führen
mit Zielen" sind die gebräuchlichsten, wobei "Zielvorgaben"
wenig motivieren, "Zielvereinbarungen" jedoch wesentlich
mehr. Was sind operationale Ziele? Sie
sind stets definiert durch einen eindeutigen Termin und ein eindeutiges
Ergebnis. "Wir müssen Kosten sparen!" ist sicher ein
sehr löblicher Vorsatz, aber kein Management-Ziel. "Wir streben
an, die Fuhrparkkosten bis zum 31.12. um 15% gesenkt zu haben, gemessen
an den Kosten von 2001", ist ein operatives Ziel, dessen Erreichung
sich prüfen lässt. Mehr noch als das: Übers Jahr hinweg
kann ständig kontrolliert werden, ob die dazu eingeleiteten Maßnahmen
zum Ziel führen werden und ob sie gegebenenfalls gesteigert werden
müssen. Das
Formulieren operationaler Ziele ist nicht immer leicht. Es ist eher
eine Kunst, die den guten Manager erkennen lässt) denn auch Peter
Drucker sagt: "Was man nicht messen kann, kann man nicht managen!".
Zahlenziele wie z.B. Umsatz, Auftragseingang, Stückzahlen,
Gewicht, Gewährleistungskosten wie insgesamt alle Kosten und Erträge
bieten sich an, sind jedoch häufig trügerisch. Zahlen sind
Messziffern menschlicher Leistung und Leistungsbereitschaft. Diese
gilt es zu aktivieren und zu verbessern. Aber wie formuliert man solche
Ziele? Das Buch gibt Ihnen
Auskunft. In diesem Newsletter werden Sie in Kürze einige Beispiele
finden. Übrigens
kann man auch die falschen Ziele richtig formulieren. Man wird sie
dann auch erreichen - aber es bringt nichts. Wertvolle Zeit und Geld
sind verloren. Wir man richtige von falschen Zielen unterscheiden kann,
davon lesen Sie in Kürze hier. Oft gefragt, selten klar beantwortet: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Management und Führung? Management ist die Logik des Gelingens, oder wie Peter Drucker formulierte: Die Dinge richtig tun. Führen heißt, Mitarbeiter zu Erfolgen kommen lassen, oder mit Peter Druckers Worten: Die Menschen die Dinge richtig machen lassen.
Management by Objectives und die Krise? „Beweist die Krise nicht, dass Management byObjectives versagt? Die Ziele, die man sich 2008 gesetzt hatte, konnte man doch sämtlich vergessen! Letztlich sind doch alle Ziele, die man sich über ein Jahr setzt, sozusagen auf Sand gebaut!“ So ein Skeptiker zu MbO. Es ist richtig, dass viele Ziele, die Unternehmen für das Jahr 2008 und auch für 2009 angepeilt hatten, durch die Wirtschaftskrise desolat geworden sind. Es mag sarkastisch klingen, wenn der MbO-Experte darauf hinweist, dass der Unternehmer und die Führungskräfte auf der Basis von MbO-Zielen sehr genau wissen, welche der für den Erfolg des Unternehmens wichtigen Ziele nunmehr nicht erreicht werden können. Dadurch weiß jeder sofort, wo gegenzusteuern ist, und wo im Unternehmen jetzt die Warnlampen aufleuchten. Management by Objectives stärkt auch in der Krise die Transparenz. Jetzt heißt es flexibel vorgehen. Krisenzeiten sind Zeiten für kurzfristiges MbO. Jetzt werden u.U. sogar Wochenziele und Monatsziele vereinbart, entsprechend kurzfristig kontrolliert und mit aller Kraft realisiert. Das Bild mag verschrecken, ist aber aussagekräftig: Wenn ein Schiff in Seenot gerät, sind Kommandos zu kurzfristigem Handeln erforderlich, und der angesteuerte Hafen als Ziel tritt zunächst in den Hintergrund. Die Bestätigung der vereinbarten Ziele und die Meldung über die erreichten Ziele ermöglichen die Rettung des Schiffes - und des Unternehmens. Wer kopflos und ohne Durchblick reagiert, gefährdet seine Existenz
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